Maiandacht 19. Mai 2015

Von Franz Xaver Winklhofer

Anger: Trotz der unsicheren Wetterlage haben an die 40 Gläubige des Heimatkundlichen Vereins an der ehemaligen Pestkapelle im Waldfriedhof Anger teilgenommen. Pfarrer Christoph Kronast erinnerte in seinen Gebeten zur schmerzhaften Mutter Gottes, dass im Waldfriedhof sehr viele Verstorbene aus der Pestzeit aber auch viele Mitglieder des Vereins die letzte Ruhe gefunden haben. Dem Seelsorger und den Gläubigen war es auch ein Anliegen, die Mutter Gottes um den Beistand und die Fürsprache bei Gott für den Frieden in der Welt, für den Frieden in den Gemeinden, den Familien und den persönlichen Frieden zu bitten. Auch die zahlreichen Flüchtlingen wurden nicht vergessen. Pfarrer Kronast wörtlich: Die Hl. Familie ist eine der bekanntesten Flüchtlinge. Der Zwoagsang Nannerl und Lenz gaben mit Marienliedern der Maiandacht einen feierlichen Rahmen.

Vorstand Franz Xaver Winklhofer erinnerte daran, dass die Gründer des Vereins die Pestkapelle vor dem Verfall gerettet haben, darum ist richtig an dieser historischen Stätte die Maiandacht zu halten. Diese Andacht sei auch ein klares Bekenntnis des Heimatkundlichen Vereins zum christlichen Glauben und Brauchtum. In diesem Jahr gilt es auch für das gelungene Gründungsfest zum 60-jährigen Bestehen zu danken, führte Winklhofer weiter aus. Der Dank des Vorstands richtete sich besonders an Pfarrer Christoph Kronast, dem Zwoagsang Nannerl und Lenz sowie Hedwig Seidenfuß die sich fürsorglich um die Pestkapelle kümmert und die Familie Koch (Auer) für die Pflege der Rasenanlage.

Bildunterschrift: (Verein) von links nach rechts: Pfarrer Christoph Kronast, Nannerl Enzensberger und

Lenz Berger.

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